Bericht vom KjG Sommerlager 2018

Vom 30. August bis zum 6. September verbrachten 23 Teilnehmer und 12 Leiter ein Sommerlager mit einer Reise durch die Zeit.

Am Donnerstag machten sich Teilnehmer und Leiter auf den Weg nach Villingen-Schwenningen zu unserem diesjährigen Haus das „Hüttle“. Nach einer etwa zweistündigen Busfahrt wurde der Bus dann von unserer Zeitmaschine in die Steinzeit gebracht und nachdem alles ausgepackt war, konnte Höhlenmalerei und co ausprobiert werden. Am Abend wurden wir von unserem Küchenteam lecker bekocht und nach einem Impuls und der anschließenden Nachtwanderung ging es auch schon bald ins Bett.

Am nächsten Morgen hatte uns die nicht kontrollierbare Zeitmaschine in das Mittelalter gebracht und die edlen Ritter und Ritterinnen durften sich ein Wappen für ihre Reiche gestalten und trotz des verregneten Nachmittags noch in unserem Schloss Spaß haben, zum Beispiel beim Basteln eines edlen Rosses.

Wo waren wir am nächsten Tag gelandet? Bei den Hippies, dort konnten wir unter anderem bunte T-Shirts batiken und Buttons basteln. Auch das Gartenrennspiel mit verschiedensten Stationen, wie zum Beispiel Gegenstände blind ertasten und gegurgelte Lieder erraten, kam bei allen gut an.

Am Tag der Piraten enterten wir das örtliche Schwimmbad und als wir abends heimkamen, hatte eine verfeindete Gruppe unsere Fahne geklaut, die wir spät abends zurückerobern mussten. Dies war ein Highlight für alle und danach fielen alle müde in ihre Betten.

Zum Glück konnten wir am nächsten Morgen ausschlafen und wurden erst von dem Geruch von Speck und Eiern für einen ausgiebigen Brunch in der Antike geweckt. Am Vormittag wetteten die Leiter dann gegen die Teilnehmer, dass sie eine lange Liste an Aufgaben nicht in 60 Minuten schaffen konnten, doch die Teilnehmer überraschten alle und so mussten die Leiter ihren Wetteinsatz einlösen und die Rollen von Leitern und Teilnehmern wurden beim Abendessen umgekehrt und die Teilnehmer durften sich als erstes an den Tisch setzen. Danach feierten wir noch einen interaktiven Wortgottesdienst passend zum Thema Zeit: 86400 Sekunden hat jeder Tag für jeden Menschen unabhängig von Hautfarbe, Nationalität, Vermögen, Geschlecht etc.

Der darauffolgende Tag fand im wilden Westen statt und wir spielten Capture the Flag und Völkerball. Den Abend konnten wir am Lagerfeuer gemütlich ausklingen lassen.

Der letzte ganze Tag fand in den 1920er Jahren statt und den Vormittag verbrachten die Teilnehmer damit als VIPs vor den Paparazzis wegzulaufen, die mit allen Tricks versuchten, Fotos zu machen. Als sich am letzten Abend alle schick angezogen hatten, spielten wir Wetten, dass... Teilnehmer gegen Leiter und nach der Pizza und noch mehr Programm wurde gefeiert und getanzt.

Am letzten Tag musste das Haus geputzt und die Koffer gepackt werden und dann machten wir uns auch schon auf den Weg nach Hause, wo die Wiedersehensfreude groß war.

Insgesamt hatten alle viel Spaß in der Woche, die fast etwas zu kurz war und wir bedanken uns bei allen Leitern, Teilnehmern und Eltern, bei dem Küchenteam, das uns sehr lecker bekocht hat, bei Thomas Ries, der uns begleitet hat und bei der Bäckerei Nussbaumer für die großzügige Zusammenarbeit.

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Text und Fotos: Franka Bergmann