Am 29. Juli machten sich aus unserer Kirchengemeinde 56 Personen auf den Weg Richtung Italien. Der Bus fuhr gegen Abend los, und so erreichten wir am Montag zur Mittagszeit endlich unser Hotel in Rom. Dieses schien uns nur leider noch nicht erwartet zu haben, und so durften wir unser Gepäck erst mal sicher verstauen und machten uns direkt auf zum Petersplatz.

Den konnten wir wegen der günstigen Lage unseres Hotels in nur 20 Minuten zu Fuß erreichen, unterwegs gab‘s für alle erst mal ein Eis zur Gewöhnung an die Hitze. Damit jeder wusste, wo was zu finden ist, zeigte uns Pfarrer Ret, wo das Freiburger Zentrum ‚Gianicolo‘ liegt und wo wir im Notfall die deutschen Malteser finden konnten. Die meisten Gruppen waren noch nicht so schnell vor Ort wie wir, und so nutzen wir die „kurze“ Schlange, um für den Petersdom anzustehen und uns diesen noch vor dem Bezug der Zimmer anzusehen.

Am nächsten Tag mussten wir schon sehr früh raus. Der Eröffnungsgottesdienst in St. Paul vor den Mauern stand auf dem Programm. Da 8.500 Minis erwartet wurden und die Sicherheitskontrollen ähnlich wie am Flughafen waren, wurden den Gruppen vorher Uhrzeiten zum Einlass zugeteilt, und wir durften 2,5 h früher dort sein. Die Kirche füllte sich mit der Zeit immer mehr, und es wurde leider auch immer heißer und stickiger, trotzdem war es ein bewegender Gottesdienst mit so vielen Minis zusammen.

Im Anschluss hatten wir das Glück, von unserem Bus wieder mitgenommen und zum Mittagessen ins Gianicolo gebracht zu werden. Direkt vor Ort schaffte es dann auch eine kleine Gruppe, bei der Papstaudienz am Abend relativ weit nach vorne zu kommen. Der Rest entschied sich lieber für einen Schattenplatz etwas außerhalb des Petersplatzes – schließlich galt es wieder 2,5 h zu warten.

Nach so vielen Wartezeiten mussten wir uns am nächsten Tag bewegen – wir machten uns auf zu einer gekürzten Form der 7-Kirchen-Wallfahrt. Mit 60 Leuten und den hohen Sicherheits­kontrollen war das nicht so einfach. Und so hatten wir nach vier Stunden erst zwei Kirchen geschafft. Wer wollte, konnte zusammen mit Pfarrer Ret die Kirchenführung weitermachen, der Rest teilte sich in Neigungsgruppen auf. So gab es manche, die zum Kolosseum und Forum Romanum wollten, ein Teil ist in die Engelsburg und manche noch mal in die Schlange vor dem Petersdom, um dieses Mal auf die Kuppel hochzusteigen. Am Abend trafen wir uns dann für das Abendgebet der Gemeinschaft St. Egidio in St. Maria in Trastevere wieder.

Und schon waren wir beim letzten vollen Tag angekommen und hatten noch gar nicht alles Sehenswerte gesehen. So stand an diesem Morgen die Altstadt auf dem Programm; vorbei am Kolosseum und dem Denkmal von Vittorio Emmanuel (Schreibmaschine) ging es über die eine oder andere Kirche bis zum Pantheon. Noch schnell eine Pizza auf die Hand und dann zum Bus, der uns zu den Katakomben brachte. Immerhin war es dort unten angenehm kühl. Nach dem Besuch der Katakomben bildeten wir wieder Kleingruppen und wurden vom Bus zum Glück an den entsprechenden Orten in der Stadt abgesetzt. Eine Gruppe führte die Kirchenführung vom Tag zuvor fort und besuchte noch die Kapuzinerkirche. Wer zuvor noch nicht dort war, ging zur Engelsburg oder zum Kolosseum, manche waren von den letzten anstrengenden Tagen doch so mitgenommen, dass sie eine kleine Besichtigung des „Nova Domus“ (unseres Hotels) bevorzugten. Gemeinsamer Treffpunkt war dann der Petersplatz, da wir abends wieder zum Essen im Gianicolo gehen durften. Der letzte Abend musste aber natürlich noch ausgenutzt werden, und nach einer kleinen Reflexion auf dem Petersplatz machten sich die Fitgebliebenen nochmals auf, um Rom bei Nacht zu erleben, die Spanische Treppe, den Trevibrunnen…. Es war leider wieder etwas später geworden, und so verpassten wir die letzte Metro, und der Abendspaziergang wurde etwas ausgedehnter als geplant.

Durch die strengen Buslenkzeiten mussten wir am nächsten Morgen bereits um halb 8 unseren Bus beladen haben, damit der Fahrer schon mal zu St. Paul vor den Mauern fahren konnte, wo abends wieder der gemeinsame Freiburger Gottesdienst statt- fand. Wir haben in der Zwischenzeit alles erledigt, was wir noch nicht geschafft hatten: Vom Shopping über Stimmung auf dem Petersplatz oder Aussichtgenießen auf dem Berg Gianicolo und Schauen, wo man in den letzten Tagen überall gewesen war, es war alles dabei.

Nach dem Schlussgottesdienst fuhren wir dann Freitag Abend, alle etwas müde, doch begeistert von vielen tollen Eindrücken, ereignisreichen Erlebnissen und der super Gemeinschaft wieder zurück nach Deutschland, wo alle wohlbehalten am Samstag von ihren Familien empfangen wurden.

Unsere Miniwallfahrtsgruppe wurde von einem Mitarbeiter des Konradsblattes begleitet, der unsere Aktivitäten in einem zweiseitigen Bericht für das Konradsblatt vom 12.8.2018 dokumentiert hat.

Weitere Bilder und kurze Berichte finden Sie auf der Facebookseite von Konradsblatt und auf unserem Reiseblog (http://rom.sewk.de).

Für die Romwallfahrer Kim Eichelhard

Die folgenden Bilder sind von Janosch Beyer, Konradsblatt

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Die folgenden Bilder sind von Franka Bergmann.

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