logo

So arbeiten wir

Ein spielendes Kind ist ein lernendes Kind - und unsere ansprechende Umgebung lädt unsere Kinder dazu ein.

arbeit

Denken

  • Verschiedene Materialien und Aufgaben vom Alltag fördern Denkstrukturen und gedankliche Verknüpfungen.
  • Wir lassen den Kindern Zeit zum verstehen.
  • Einfache Denkaufgaben werden in den Alltag eingebaut z.B. spielen mit Spielgeld.
  • Das was unsere Kinder verstehen sollen, versuchen wir begreifbar zu machen.

Sinne

  • Im Umgang mit Naturmaterialien und Elementen wie Wasser werden alle Sinne angesprochen.
  • Akustische und visuelle Reize werden von uns anhand von Spielen gefördert.
  • Im Kreativen und musischen Bereich erleben die Kinder tagtägliche ihre Sinne.

Körper

  • Durch kneten, matschen, bauen wird die Fingerfertigkeit der Kinder gefördert.
  • Unsere Bewegungsbaustelle bietet ausreichend Platz, Körper und Kräfte zu erproben und messen.
  • Unser Außengelände lädt zum Kletten und Bewegen ein.

Sprache

  • Alltagssituationen wie z.B. beim Frühstücken schaffen Anreiz zur Kommunikation.
  • Die Kinder sprechen miteinander und lernen somit voneinander.
  • Erzieherinnen ermuntern zum Geschichten erzählen.
  • Wir lesen regelmäßig Bücher vor und laden zu Bilderbuchbetrachtungen ein

Sinn, Werte und Religion

  • Wir feiern weltliche und religiöse Feste.
  • Christliche Hintergründe werden für die Kinder erfahr- und begreifbar gemacht.
  • Erzieher geben ein Beispiel für gelebte Werte.
  • Wir pflegen den regelmäßigen Kontakt zu Pfarrer und Kirche.

Gefühl und Mitgefühl

  • Unsere Gruppen bieten Zugehörigkeitsgefühl, Sicherheit und Vertrauen.
  • Freundschaften werden aufgebaut, Konflikte ausgetragen.
  • Die Kinder erleben im Miteinander z.B. Rücksichtsnahme, Einfühlungsvermögen, Kontaktaufnahme, Verantwortung…

Die Interessen unserer Kinder werden aufgegriffen, indem wir Projekte gestalten. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die Kinder die Akteure ihrer selbst sind und sich ein eigenständiger Projektverlauf entwickelt. Wir legen also nicht fest, in welche Richtung sich das Projekt entwickeln soll, sondern lassen uns von den Kindern leiten. Unsere Aufgabe als Erwachsene ist es, die Kinder in ihrem tun zu begleiten und unterstützen.

Unser Kindergarten arbeitet nach dem situationsorientierten Ansatz. Mit diesem Ansatz möchte die Einrichtung die Kinder zur Autonomie erziehen und ihnen Möglichkeit aufzeigen, ihre Lebenssituation selbstständig zu meistern.

Unser Kindergarten arbeitet nach dem situationsorientierten Ansatz. Mit diesem Ansatz möchte die Einrichtung die Kinder zur Autonomie erziehen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, ihre Lebenssituation selbstständig zu meistern. Der situationsorientierte Ansatz orientiert sich stets an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder und ermöglicht es ihnen somit die eigene Identität weiter zu entwickeln und für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Die Erzieherin ist für die Kinder ein Partner, der versucht die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen. Wir trauen den Kindern mehr Eigenverantwortung und vor allem Selbstbestimmung zu. Um jedes Kind so zu unterstützen wie es das Kind braucht, beobachten und beraten wir. Aus dieser Beobachtung kristallisieren sich Stärken und Schwächen eines Kindes heraus. Wir fördern Stärken und arbeiten somit an den Defiziten eines Kindes. Bei der Planung unseres Alltags orientieren wir uns stets an der Lebenssituation und den aktuellen Interessen der Kinder. Den Kindern wird dabei die Möglichkeit gegeben, das Geschehen aktiv mitzugestalten.

Durch unsere vier Stammgruppen haben wir ein stabiles, soziales Umfeld für unsere Kinder geschaffen. Trotzdem haben sie die Möglichkeit, individuell zu entscheiden, welchen Raum sie zum spielen nutzen möchten.

für 2,9jährige Kinder

Sie haben den Wunsch geäußert , Ihr Kind bereits im Alter von 2 Jahren und 9 Monaten zur vorzeitigen Aufnahme / Eingewöhnungszeit im Kindergarten anzumelden. In einem Gespräch mit der Leiterin haben Sie erfahren, daß es folgende Voraussetzungen zur Aufnahme  gibt:

  • es sind mindestens noch zwei  Plätze in der Gruppe frei
  • die Gruppe ist mit 2 Erzieherinnen besetzt
  • es können nur zwei Kinder ab 2 Jahren und 9 Monaten gleichzeitig in einer
  • Gruppe aufgenommen werden
  • die Aufnahme erfolgt frühestens 3 Monate vor dem 3. Geburtstag des Kindes

Eine behutsame Eingewöhnungsphase in Zusammenarbeit mit den Eltern/ Bezugspersonen ist eine Grundvoraussetzung für das Wohlergehen des Kindes in unserem Kindergarten St. Franziskus / Langensteinbach, deshalb: 

  • findet außer dem Aufnahmegespräch mit der Leitung, nochmals ein spezielles  Gespräch über die Eingewöhnungszeit mit den Gruppenerzieherinnen statt.
  • wird im Gespräch über die Eingewöhnungsphase der Zeitplan der Aufnahmestunden besprochen. Darin werden bestimmte Zeiten vereinbart, sowie Zeiten besprochen, die sich erst nach dem Kennenlernen des Kindes festlegen lassen. (abhängig vom Loslösungsprozess)
  • muß die Person bei der Eingewöhnung dem Kind nahe sein, aber auch loslassen können.
  • helfen alle Beteiligten mit und halten sich an die vereinbarten Regeln
  • schaffen die Eltern / Erziehungspersonen durch ihre bloße Anwesenheit ein „Nest“ oder einen „sicheren Hafen“, in den das Kind sich jederzeit zurückziehen kann, wenn es sich durch die neue Situation überfordert fühlt.
  • versuchen die Eltern Anteil zu nehmen und einfach nur das Spiel des Kindes zu beobachten.
  • lassen wir es zu, daß das Kind immer wieder die Nähe des Erziehungsberechtigten sucht, auch wenn kein offensichtlicher Grund zu erkennen ist.
  • beschränkt sich die Eingewöhnungszeit auf ein bis drei Stunden pro Tag.
  • unternimmt der Erziehungsberechtigte bis zum Ende der ersten Woche einen Trennungsversuch (bleibt in der Einrichtung, außer Sichtweite!)
  • bleibt der Elternteil außer Sichtweite, auch wenn das Kind weint. Sollte die Erzieherin das Kind innerhalb kurzer Zeit nicht beruhigen können, werden die Eltern von der Erzieherin wieder in den Raum gebeten.
  • beträgt die Betreuungszeit in der ersten Woche (Kalenderwoche)  bis zu 2 Stunden
  • bleiben die Eltern ab der 2. Woche nur zu Beginn der Betreuungsstunde beim Kind, die Betreuungszeit für das Kind (ohne Eltern)  beträgt bis zu zwei Stunden .
  • verabschieden sich die Eltern bewußt vom Kind - das Kind muss wissen, daß die Eltern jetzt gehen und nicht irgendwann wegschleichen. („wegschleichen“ verursacht Unsicherheit  und ist ein Vertrauensbruch)
  • kann die Eingewöhnungsphase mit Eltern als abgeschlossen betrachtet werden, wenn das Kind bei weiteren Trennungsversuchen gelassen bleibt und sich trösten lässt.
  • kann ab der 3. Woche die Betreuungszeit nach Absprache mit der Erzieherin auf 3 ½ Stunden pro Tag erhöht werden.
  • kann die Einrichtung entscheiden , wenn der Bezugserzieher in den ersten 4 Wochen fehlt, ob das Kind kommen und ob die Eltern sich in der Einrichtung aufhalten müssen ( nicht in der Gruppe )
  • muß bei Ausflügen eine Bezugsperson mit anwesend sein ,  ( evt. muß das Kind an diesem Tag zu Hause bleiben). Ausgenommen sind kurze Spaziergänge.
  • lernt das Kind im Monat seines 3. Geburtstages ohne Elternbegleitung die anderen Bezugspersonen sowie das erweiterte Umfeld des Kindergartens kennen; das gilt für die Betreuungsformen - Frühgruppe , Flexible Tagesstätte und Tagesstätte;
  • ändert sich die Betreuungszeit entsprechend, in Absprache mit den Gruppenerzieherinnen und den zusätzlich betreuenden Erzieherinnen.

Kleinkindgruppe, Kinder unter 3 Jahren

Liebe Eltern,

in Kürze soll ihr Kind die Spatzengruppe unseres Kindergartens besuchen. Für einen gelungenen Start in den Kindergartenalltag sind besonders die ersten Tage von großer Bedeutung. Denn in dieser Zeit lernt das Kind die Räumlichkeiten, den Tagesablauf, die Erzieher und die anderen Kinder kennen. Zudem muss das Kind lernen, sich auf einen begrenzten Zeitraum von seiner Mama oder seinem Papa zu verabschieden und sich auf die neue Bezugsperson einzulassen. Im Interesse Ihres Kindes möchten wir diesem Prozess so sorgsam wie möglich gestalten. Deshalb wurde folgendes festgelegt:

  • In der ersten Eingewöhnungswoche besuchen die Kinder die Gruppen ca. ein bis zwei Stunden. Je nach dem wie das Kind auf die veränderte Situation reagiert, verlässt die Begleitperson in Absprache mit den Erzieherinnen für einen vereinbarten Zeitraum den Gruppenraum.
  • In der zweiten Eingewöhnungswoche wird die Besuchszeit mit den Erzieherinnen besprochen. Die Kinder kommen je nach Situation zwei bis drei Stunden vor unserer Ruhephase. Auch hier kommt es ganz individuell auf das Kind an. Je nach Situation wird wieder besprochen, wie lange die Begleitperson den Raum bzw. die Einrichtung verlassen kann.
  • In der dritten und vierten Eingewöhnungswoche gehen Erzieherinnen und Eltern gemeinsam die Eingewöhnung zum Ruhen an. Dieser Schritt erfordert viel Geduld und Feingefühl, da Ruhen und Schlafen für viele Kinder ein Vertrauensbeweis ist. Übergeht man Kinder in dieser Situation, kann dies zum Vertrauensbruch führen. Ist dieser Schritt geschafft, können die Kinder in Absprache den Kindergarten nun mehrere Stunden bis hin zur vollständigen Betreuungszeit besuchen. 

Mit dieser sorgsam durchdachten und auch bewährten Eingewöhnungsphase erhoffen wir Ihnen und Ihren Kindern einen angenehmen Start. Wir freuen uns!