logo

Bericht des Ausschusses

Wir machen das jetzt – Initiative für mehr Nachhaltigkeit in unserer Kirchengemeinde nachhaltig oekologisch sewk

Die Schöpfung bewahren: „Projekt Artenvielfalt“ …
…  ist eine Initiative des BUND Waldbronn/Karlsbad.

Der PGR hat am Mittwoch, 16. Februar 2022, zugestimmt, Projektmitglied beim Projekt „Artenvielfalt“ zu sein.

Allgemeine Projektbeschreibung

Projektpartner:
Schon jetzt ist abzusehen, dass das Projekt eine große Reichweite haben wird. Die bisherigen Projektpartner sind: der BUND Karlsbad/Waldbronn als Projektkoordinator, die evangelische Kirchengemeinde Waldbronn und die katholische Kirchengemeinde Waldbronn-Karlsbad (die ev. Kirchengemeinden in Karlsbad werden noch angefragt), der NABU Karlsbad/Waldbronn, einige örtliche Gartenbauvereine, der Schwarzwaldverein Waldbronn, die Pfadfinder Antares e.V., Einzelpersonen/Fachleute, der Martinshof in Karlsbad. Mögliche weitere Projektpartner sind Schulen, Kindergärten, örtliche Landwirte, die Gemeinden Waldbronn und Karlsbad. Zum Teil laufen bereits Gespräche.

Ziele:
Das Aktionsbündnis will Biodiversität in Waldbronn und Karlsbad erhalten und gleichzeitig neue Räume für Biodiversität schaffen. Es geht um eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren – und um eine Vielfalt der Lebensräume selbst (Trockenstandorte, Feuchtbiotope und Seen/Bäche). Das Projekt will der Bevölkerung nahebringen, was Natur ist und wie Natur in ihrer Vielfalt geschützt werden kann.

Maßnahmen:

  • Naturflächen (Gärten, größere und öffentliche Grünflächen, Wald) werden so gestaltet werden, dass sie dem Ziel der Biodiversität Rechnung tragen. Es geht darum, vorhandene Außengelände zu begutachten und zu schauen, wo man unter dem Aspekt der Artenvielfalt anders pflanzen könnte. Das könnten insektenfreundliche Stauden sein, eine Wildblumenwiese (die dann nicht so oft gemäht werden muss), Vogelnistkästen, ein nachhaltiger Baumschnitt, oder anderes.
  • Bildungsarbeit in Theorie und Praxis: Obstbaumschnittkurse, Wiesenwanderungen, Vorträge, Beratungen usw.
  • Öffentlichkeitsarbeit

Gesetzliche Vorgaben…

  • …  sind das Landesnaturschutzgesetz, das z.B. besagt, dass mindestens ein Fünftel der gemähten landeseigenen Grünflächen als ökologisch hochwertige Blühflächen und naturschutzfachlich wertvolle Lebensräume gepflegt werden.
  • … und das Biodiversitätsstärkungsgesetz, das z.B. Schottergärten auf Privatgrundstücken verbietet, eine Minimierung der Lichtverschmutzung fordert (nächtliche Straßenbeleuchtung) und eine Bienen- und insektenfreundliche Gestaltung von Privatgärten anregt.

Labelverfahren StadtGrün naturnah
Mit dem Label werden Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung öffentlicher Grünflächen gefördert. Dafür hat das Aktionsbündnis bereits Kontakt mit der Kommune Waldbronn aufgenommen.

Konkrete To-Do`s der Kirchengemeinde Waldbronn-Karlsbad
Der BUND (Fr. Schmidt-Schüssler und Hr. Rösch) sind bereit, mit verschiedenen Verantwortlichen aus unserer Kirchengemeinde Vor-Ort-Termine auszumachen. Es geht darum, das kircheneigene Außengelände zu begutachten und zu schauen, wo man unter dem Aspekt der Artenvielfalt anders bepflanzen könnte. Das könnten insektenfreundliche Stauden sein, eine Wildblumenwiese (die dann nicht so oft gemäht werden muss), Vogelnistkästen, ein nachhaltiger Baumschnitt, oder anderes.

Busenbach
Hier hat Franz Linemann bereits Initiative ergriffen. Es geht um eine kleine Fläche neben der Kirche (Grünwettersbacher Str.). Mit Mitgliedern des Gemeindeteams und Hr. Huck (der die Fläche bisher pflegt) hat er bereits Kontakt aufgenommen. Es wird einen Vorort-Termin mit allen Beteiligten und Interessierten geben. Man wird gemeinsam schauen, wie die Grünfläche unter dem Aspekt der Artenvielfalt anders und günstiger bepflanzt werden kann. Franz und Beate Linemann könnten sich vorstellen, diese Fläche langfristig zu pflegen.

Etzenrot
Das Gemeindeteam plant eine Vorortbegehung am Samstag, den 26. Februar um 10:30 Uhr. Fr. Schmid-Schüssler und evtl. Hr. Rösch vom BUND werden beratend und unterstützend dabei sein. Ziel ist es, gemeinsam vor Ort zu schauen, welche Grünflächen es gibt, und wo mit möglichst einfach Mitteln Biodiversität gefördert werden kann.

Reichenbach
In Reichenbach haben Conny und Friedbert Seiberlich erste günstige Ideen, die neben der Förderung der Artenvielfalt auch eine Vereinfachung der Pflege der Außenflächen mit sich bringen würden. Ein entsprechender Termin mit dem BUND wird evtl. in der Gemeindeteam-Sitzung am Montag, den 21. Februar beschlossen.

Karlsbad
Mit dem Gemeindeteam Karlsbad werde ich noch Kontakt aufnehmen. Die Karlsbader Pfarrgemeinderäte sind durch die PGR-Sitzung am 16. Februar bereits informiert.

Kosten:
Falls wir Pflanzgut anschaffen müssten, würde ich das Geld über den Hundertfüßer-Fonds (Nachhaltigkeit in der Erzdiözese) beantragen, ebenso evtl. Arbeitsstunden für einen Gärtner.
Kommen Sie bitte auf mich zu.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an mich (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.), für eine Terminvereinbarung könnte man sich direkt an Fr. Schmidt-Schüssler wenden: Martina Schmidt-Schüssler Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Für den Ausschuss für Nachhaltigkeit in unserer Kirchengemeinde „Wir machen das jetzt“
Ruth Fehling