Viele fragen sich in Zeiten von Corona, wie die Sternsinger Anfang des neuen Jahres gut und sicher unterwegs sein können. Dieser Frage widme auch ich mich derzeit intensiv, berate und entwickle gemeinsam mit den Verantwortlichen tragfähige Lösungen.

Wie ist Sternsingen mit der Begegnung an der Haustür/Wohnungstür und dem nötigen Abstand möglich? Welche Möglichkeiten der kontaktlosen Spendenübergabe gibt es? Wir setzen uns kreativ und ganz praktisch mit alternativen Formen auseinander, die das Sternsingen vor Ort möglich machen.

Dabei wollen wir alles dafür tun, dass die Sternsinger den Segen ganz persönlich zu den Menschen in die Häuser und Wohnungen bringen. Denn gerade in diesen Zeiten ist der Segen ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts. Zugleich weitet die Aktion unseren Blick in die Welt: Unter dem Leitwort „Kindern Halt geben - in der Ukraine und weltweit" erfahren die Kinder und Jugendlichen in der Vorbereitung, wie wichtig Halt und Geborgenheit für junge Menschen sind. Und sie erleben, dass wir gerade in dieser Zeit solidarisch sind mit Kindern in anderen Teilen der Welt. Die Not ist groß. Umso wichtiger ist die Sternsingeraktion gerade in diesen Zeiten!

Von Herzen danke ich allen Haushalten und Spendern jetzt schon für Ihr Interesse und allen Beteiligten für Ihr Engagement, das die Sternsingeraktion erst möglich macht. Das ist gerade jetzt wichtiger denn je. Dank Ihres Einsatzes und des Einsatzes der Kinder und Jugendlichen stehen wir nicht mit leeren Händen da!

Liebe Kinder und Jugendliche,

hast du Lust, Sternsinger/in zu werden und Gutes zu tun? Anfang Januar 2021 machen wir uns in Waldbronn und Karlsbad (6.1.) auf den Weg: Als Drei Könige sammeln wir singend Spenden für Kinder in den armen Ländern dieser Erde und machen deutlich: Wir haben eine Verantwortung gegenüber der Welt. „Segen bringen, Segen sein. „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ – so lautet das Motto der Sternsingeraktion 2021.

Der Waffenstillstand in dem anhaltenden Konflikt zwischen der Ukraine und Russland ist sehr brüchig.
In der Ukraine sind viele Kinder lange von ihrem Vater, ihrer Mutter oder beiden Eltern getrennt, weil diese im Ausland arbeiten. Die Sternsingeraktion nimmt diese Kinder in den Blick: Sie zeigt auf, warum Eltern zum Arbeiten ihre Heimat verlassen, und was das für die Kinder bedeutet.

Die Internationale Arbeitsorganisation ILO schätzt, dass mehr als 1,5 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer im Ausland arbeiten – die meisten in Europa. Zu den Gründen zählen Armut, mangelnde Verdienstmöglichkeiten und niedrige Löhne. Manche erhalten keinen regulären Arbeitsvertrag und werden ausgebeutet. Die Unterbringung in notdürftigen Unterkünften gefährdet ihre Gesundheit zusätzlich. Das wurde während der Corona-Pandemie gerade auch in Deutschland deutlich. Zudem verdienen Migranten meist weniger als einheimische Arbeitnehmer. Dennoch bleibt ihnen mehr, als sie in ihrer Heimat verdienen würden.

Von Arbeitsmigration betroffenen Kindern zur Seite zu stehen, sie zu stärken und zu schützen, ist ein Arbeitsschwerpunkt der Caritas Ukraine, Projektpartner des Kindermissionswerks Die Sternsinger.
Dass es die Sternsinger gibt, ist ein Segen: für die Menschen in Waldbronn und Karlsbad und für benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt.

Wie Sternsingen funkioniert, an wen Du Dich bei Interesse wenden kannst und Termine findest Du unter Sternsinger