Berichte - Archiv 2011

40. Geburtstag von Pfarrer Torsten Ret

Zum Abschluss des feierlichen Gottes­dienstes vermutete Pfarrer Ret zu Recht, die 23 Mini­stranten, der gemein­same Kirchen­chor der SE und die vie­len Besucher seien wohl nicht nur wegen des an diesem Tag gefeier­ten Festes der „Kreuzerhöhung“ gekommen.

Hubert Kuderer, PGR-Vorsitzen­der in Reichen­bach, begrüßte die Teil­nehmer, gratu­lierte im Namen aller und verwies auf das zwischen­zeit­lich eine gemein­same Jahr mit Pfarrer Ret, in dem wir uns mit ihm wohl fühl­ten. Pfarrer Ret betonte, wie sehr er sich eben­falls wohl fühle und da er ein bestän­diger Mensch sei, versprach er, auf abseh­bare Zeit nicht umzu­ziehen.

40geb pf ret 10Beim zahl­reich besuchten an­schließen­den Empfang im Reichen­bacher Gemeinde­zen­trum fielen zunächst vier Damen auf, die einen Vor­hang vor die Bühne hielten. Nach dem Klavier­stück von Fr. Köhler versprach der Vor­sitzende des Gemein­samen Aus­schus­ses der Seel­sorge­ein­heit, Leo Oechsler, eine kurze Begrü­ßung, damit die Damen nicht „armlahm“ werden. Er betonte in seiner humor­vollen Begrü­ßung, wie har­monisch die Zusammen­arbeit bisher war und erwähnte den Kommen­tar eines Besuchers des letzten Sonntags­gottes­dienstes in Langen­steinbach: „gell, wir haben einen tollen Pfarrer“, was einen lang anhal­tenden Beifall auslöste. Zunächst über­reichte er mit den besten Glück- und Segens­wünschen dem Pfarrer und seiner Mutter einen Blumen­strauß. Bei der Über­gabe des Buches über die Ent­stehung des Haupt­geschenkes wuchs die Span­nung.

40geb pf ret 07Der Vorhang fällt und die Über­raschung war gelungen. 20 Egli- Figuren und das Jesus­kind waren in sieben bib­lischen Szenen u.a. mit seinem Primiz­spruch „und das Wort ist Fleisch geworden“ kunstvoll auf­gebaut. Nach der ersten Sprach­losig­keit hatte es Pfarrer Ret vor allem die Figur ganz rechts angetan: ein Priester mit großem Hut auf einem BMW-Motorrad. Er dankte den 15 Frauen, die unter der An­leitung von Marita Max an vielen Abenden die Figuren anfer­tigten. Beson­ders erfreulich sei, dass Frauen aus allen Teilen der SE zusam­men gear­beitet hätten und dieses tolle Geschenk somit ein gelun­gener Beleg für das Zusammen­wachsen sei. Nach den Reden „sollten sich alle Be­sucher die Figuren vorne anschauen, aber bitte stehen lassen, denn es sind meine!“, so Pfarrer Ret bei seinen Dankes­worten.

Nach dem spontan mehr­stimmig gesungenen Kanon „Viel Glück und viel Segen“ stimmte der Kirchenchor Reichenbach unter Leitung von H. Becker noch ein Gratu­lations­lied an. Pfarrer Ret dankte zum Schluss seinen anwesen­den Eltern besonders herzlich für den großen Rückhalt, den er immer in der Familie hatte. Offen­sicht­lich fühlte sich Pfarrer Ret bei der anschlie­ßenden langen Gratulations­tour äußerst wohl und heimisch.

Text: Wolfgang Dischler
Fotos: Mirjam Bartberger

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