Berichte - Archiv 2011
40. Geburtstag von Pfarrer Torsten Ret
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- Erstellt am 16. September 2011
Zum Abschluss des feierlichen Gottesdienstes vermutete Pfarrer Ret zu Recht, die 23 Ministranten, der gemeinsame Kirchenchor der SE und die vielen Besucher seien wohl nicht nur wegen des an diesem Tag gefeierten Festes der „Kreuzerhöhung“ gekommen.
Hubert Kuderer, PGR-Vorsitzender in Reichenbach, begrüßte die Teilnehmer, gratulierte im Namen aller und verwies auf das zwischenzeitlich eine gemeinsame Jahr mit Pfarrer Ret, in dem wir uns mit ihm wohl fühlten. Pfarrer Ret betonte, wie sehr er sich ebenfalls wohl fühle und da er ein beständiger Mensch sei, versprach er, auf absehbare Zeit nicht umzuziehen.
Beim zahlreich besuchten anschließenden Empfang im Reichenbacher Gemeindezentrum fielen zunächst vier Damen auf, die einen Vorhang vor die Bühne hielten. Nach dem Klavierstück von Fr. Köhler versprach der Vorsitzende des Gemeinsamen Ausschusses der Seelsorgeeinheit, Leo Oechsler, eine kurze Begrüßung, damit die Damen nicht „armlahm“ werden. Er betonte in seiner humorvollen Begrüßung, wie harmonisch die Zusammenarbeit bisher war und erwähnte den Kommentar eines Besuchers des letzten Sonntagsgottesdienstes in Langensteinbach: „gell, wir haben einen tollen Pfarrer“, was einen lang anhaltenden Beifall auslöste. Zunächst überreichte er mit den besten Glück- und Segenswünschen dem Pfarrer und seiner Mutter einen Blumenstrauß. Bei der Übergabe des Buches über die Entstehung des Hauptgeschenkes wuchs die Spannung.
Der Vorhang fällt und die Überraschung war gelungen. 20 Egli- Figuren und das Jesuskind waren in sieben biblischen Szenen u.a. mit seinem Primizspruch „und das Wort ist Fleisch geworden“ kunstvoll aufgebaut. Nach der ersten Sprachlosigkeit hatte es Pfarrer Ret vor allem die Figur ganz rechts angetan: ein Priester mit großem Hut auf einem BMW-Motorrad. Er dankte den 15 Frauen, die unter der Anleitung von Marita Max an vielen Abenden die Figuren anfertigten. Besonders erfreulich sei, dass Frauen aus allen Teilen der SE zusammen gearbeitet hätten und dieses tolle Geschenk somit ein gelungener Beleg für das Zusammenwachsen sei. Nach den Reden „sollten sich alle Besucher die Figuren vorne anschauen, aber bitte stehen lassen, denn es sind meine!“, so Pfarrer Ret bei seinen Dankesworten.
Nach dem spontan mehrstimmig gesungenen Kanon „Viel Glück und viel Segen“ stimmte der Kirchenchor Reichenbach unter Leitung von H. Becker noch ein Gratulationslied an. Pfarrer Ret dankte zum Schluss seinen anwesenden Eltern besonders herzlich für den großen Rückhalt, den er immer in der Familie hatte. Offensichtlich fühlte sich Pfarrer Ret bei der anschließenden langen Gratulationstour äußerst wohl und heimisch.
Text: Wolfgang Dischler
Fotos: Mirjam Bartberger
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